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Salzgitter

Start des Schulbetriebes in Salzgitter

Die Landesregierung hat entschieden, dass am kommenden Montag, 27. April, zunächst die Abschlussklassen in den weiterführenden Schulen und in der darauffolgenden Woche die Abschlussklassen der Grundschulen wieder in den Unterrichtbetrieb einsteigen können.

Dazu Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Die Öffnung unserer Schulen während der Corona-Pandemie stellt Eltern, Schülerinnen und Schüler, das Lehrerkollegium, unsere Schulsekretärinnen und Schulhausmeister sowie den Schulträger vor enorme Herausforderungen. Denn neben der Sicherstellung der Rahmenbedingungen für die bereits Anfang dieser Woche ausgeweitete Notbetreuung in den Kitas ist das Anfahren des Schulbetriebes mit Blick auf die vielfältigen unvermeidbaren Kontakte zwischen Schülern, Schülerinnen, Lehrern, Lehrerinnen, Schulsekretärinnen und Schulhausmeister beim Schülertransport, in den Klassenräumen, den Aufenthaltsräumen und auf den Schulhöfen in unser aller besonderen Fokus zu nehmen. Auf dem Weg hin zu einem normalen Schulbetrieb muss der Schutz der Gesundheit aller Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler, der Schulsekretärinnen und Schulhausmeister an unseren Schulen das oberste Ziel sein. Insoweit ist das zeitversetzte Anfahren nach Schulformen und Klassenstufen und somit in einer geringeren Schülerstärke unter Beachtung strenger Hygieneregelungen sicher richtig, aber auch zwingend notwendig.“

In Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Schulbetriebes hat die Stadt Salzgitter zusammen mit den Schulleiterinnen und Schulleitern der Salzgitteraner Schulen alle notwendigen organisatorischen und hygienischen Maßnahmen getroffen, die für einen sicheren Schulbetrieb unter den Bedingungen der Corona-Pandemie erforderlich sind.

Auf der Basis des Musterhygieneplanes des Nds. Kultusministeriums gibt es neben den persönlichen Hygienemaßnahmen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler auch eine Reihe von Maßnahmen, für die die Stadt Salzgitter als Schulträgerin Sorge trägt.

Dazu gehören beispielsweise besondere Reinigungsmaßnahmen im Vergleich zur routinemäßigen Reinigung der Schulen. So müssen Handläufe, Türgriff, Tische und Stühle häufiger abgewischt werden und Toilettenanlagen müssen noch gründlicher gereinigt werden.

Auch organisatorische Maßnahmen zum Gesundheitsschutz mussten umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Abstandsmarkierungen auf Fußböden, die Nutzung mehrerer Ein- und Ausgänge, die Einhaltung notwendiger Sitzabstände in Klassenräumen und das Absperren bestimmter Außen- und Innenbereiche an Schulen.

Eine besondere Herausforderung stellte und stellt die schnelle Beschaffung der erforderlichen Hygienematerialien (Seife, Desinfektionsmittel oder Papierhandtücher), aber auch beispielsweise von Absperrband in der erforderlichen Menge dar, da die Nachfrage nach derartigen Produkten aktuell immens ist.

Hinsichtlich der Schülerbeförderung in den Schulbussen und an den Haltestellen der Schulbusse wird auf die ab kommenden Montag vom Land Niedersachsen verordnetet Verpflichtung hingewiesen, eine textile Barriere als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung im Sinne der Landesverordnung ist jede textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie; geeignet sind auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches.

„Für den Start der Abschlussklassen am kommenden Montag haben wir alle nötigen Vorbereitungen treffen können. Ich bedanke mich bei allen Schulleitungen und den Lehrerkollegien für die gute Zusammenarbeit“, betont Oberbürgermeister Frank Klingebiel.

Schuldezernent Dr. Dirk Härdrich ergänzt: „Unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen werden wir zusammen mit den Schulen in den kommenden Tagen und Wochen immer wieder ergänzende und nachsteuernde Maßnahmen treffen müssen. Für diese so noch nie dagewesene Situation gibt es nämlich keine Erfahrungswerte.“

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