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Salzgitter

Feind ist, wer anders denkt

Eine Wanderausstellung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen wird vom 19. Januar, 19 Uhr, bis 22. Februar im Atrium des Rathauses zu sehen sein.

Das Gebäude der damaligen Erfassungsstelle. Foto: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin

Sie dokumentiert die Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). An exemplarisch ausgewählten Daten und Ereignissen der DDR-Geschichte wird erläutert, wie das MfS als „Schild und Schwert der Partei“ die Macht der Staatspartei SED sicherte. 

Die Ausstellung wird um eine regionale Informationstafel ergänzt, die das Wirken der Stasi in Salzgitter zeigt. In 2017 jährt sich auch die Schließung der Zentralen Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen in Salzgitter zum 25. Mal.

Zur Eröffnung spricht nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stephan Roßmann der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn. Der Behörde ist es darüber hinaus gelungen, den früheren Generalstaatsanwalt Christoph Schaefgen (zuständig unter anderem für die Ahndung von DDR-Regierungskriminalität) zu gewinnen. Zum Auftakt gibt es daher einen Dialog zwischen Jahn und Schaefgen über zentrale Fragen der Aufarbeitung.

Im Rahmen der Ausstellung bietet die Behörde eine Lehrerfortbildung und drei Schülerprojekttage an. Noch sind Restplätze zu vergeben. Ansprechpartner in Berlin ist Andreas Schiller (Telefon 030 / 186658928) oder E-Mail  bildungbstu.bundde.

Die Lehrerfortbildung findet am Donnerstag, 19. Januar, von 15 bis 17.30 Uhr statt; die Schülerprojekttage sind vormittags für den 14., 15. und 16. Februar geplant. Veranstaltungsort ist jeweils im Rathaus.

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Bildnachweise

  • Foto: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin

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