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Salzgitter

Kein Zentralarchiv im Palas der Wasserburg

Der Rat der Stadt Salzgitter wird am 28. Januar informiert, ob im Palas der Wasserburg Gebhardshagen Archivfläche für den Fachdienst Kultur geschaffen werden kann.

Wasserburg Gebhardshagen.

„Es besteht derzeit nicht die dringende Notwendigkeit zur Schaffung eines Zentralarchivs“, ist die Kernaussage einer entsprechenden Mitteilungsvorlage. Denn hierfür müssten die bestehenden Archive, im Wesentlichen das an der Nord-Süd-Straße, im Bauhof Salzgitter-Bad und das Zwischenarchiv im Kurt-Schumacher-Ring zusammengeführt werden.

Eine Umsetzung ist auch durch das Fehlen der erforderlichen finanziellen Mittel nicht möglich. Selbst ein Neubau auf der grünen Wiese mit Kosten in Höhe von rund  3,95 Millionen Euro ist genauso wenig finanzierbar wie die Anmietung in einem Fremdobjekt mit einer geschätzten Jahreskaltmiete von 218.000 Euro.

Auch bei einer Frage zur Einrichtung einer Stiftung ist zu berücksichtigen, dass ohne zusätzliches Stiftungskapital eine Überführung der mit Instandhaltungsstau belegten Burg Gebhardshagen nicht zielführend und nicht zulässig ist. Es könnten jedoch keine Eigenmittel für ausreichendes Stiftungskapital durch den Kernhaushalt der Stadt Salzgitter zur Verfügung gestellt werden.

Zum Erhalt des Kulturgutes Burg Gebhardshagen in Verbindung mit der Beseitigung des Instandhaltungsstaus wird deshalb vorgeschlagen, die dafür erforderlichen Mittel in Höhe von 870.000 Euro in den Jahren 2020, 2021 und 2022 mit jeweils 290.000 Euro in den Haushalt einzustellen.

Bis zum Jahr 2020 soll auf dieser Grundlage durch die örtliche Politik und die Bürgerschaft ein tragfähiges und  finanzierbares Nutzungskonzept vorgeschlagen und mit der Verwaltung erarbeitet werden.

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  • Stadt Salzgitter

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