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Salzgitter

Orgel erhält neuen Glanz

Aus dem Konrad-Fonds konnte jetzt die Reinigung der Orgel in der Klosterkirche St. Abdon und Sennen in Ringelheim unterstützt werden.

Foto von links: Kirchenvorstand Karl Heinz Rudolph, Geschäftsführer Rainer Dworog und Wolfram Skorczyk, Orgelbauer Martin Hillebrand

Das Kuratorium und  der Vorsitzende dieses Stiftungsrates, Oberbürgermeister Frank Klingebiel, hatten auf Vorschlag der Geschäftsführung der Salzgitter-Stiftungsgesellschaft über die Vergabe von 50.000 Euro für die Orgel an die Kirchengemeinde St. Abdon und Sennen entschieden.

Die Orgel mit 31 Registern gehört zu den Hauptwerken des barocken Orgelbaus im niedersächsischen Raum. Das Instrument wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts wahrscheinlich von dem Einbecker Orgelbaumeister Andreas Schweimb geschaffen und bis zum Ende des 18. Jahrhunderts akustisch und optisch modernisiert.

Nach verschiedenen Restaurierungsmaßnahmen des 19. und 20. Jahrhunderts gleicht sie heute wieder weitgehend dem spätbarocken Zustand. Damit sie auch weiterhin bei den alljährlich in der Kirche stattfindenden über die Grenzen der Stadt bekannten Orgeltagen gespielt werden kann, findet derzeit eine Reinigung der Pfeifen statt. Die Orgel ist jedoch nicht nur akustisch, sondern auch von ihrer Gestaltung sehenswert. Der weiß-goldene, reich verzierte Prospekt mit schwarzen Gebälken nimmt über dem Westportal die ganze Breite des Mittelschiffs ein. Bekrönt wird er von der Figur König Davids mit der Harfe, umgeben von musizierenden Engeln.

Stiftungs-Geschäftsführer Rainer Dworog und Wolfram Skorczyk nahmen die Arbeiten an dem Musikinstrument persönlich in Augenschein. Orgelbauer Martin Hillebrand erklärte, das allein zirka 1400 Stück der Orgelpfeifen in der Orgel verbaut sind, der er mit seinen Mitarbeitern zur Zeit zu neuem Glanz verhilft.

Salzgitter-Stiftungsgesellschaft/Konrad Fonds

Die 2011 gegründete Stiftung wird während der Zeit der Errichtung und des Einlagerungsbetriebs in Schacht Konrad - veranschlagt sind 35 Jahre - Gelder zur Verfügung stellen. Die hauptsächlichen Nutzer des Endlagers, die privaten Energieversorger und der Bund, leisten finanzielle Beiträge von insgesamt 100 Millionen Euro. Der Bund zahlt über die Laufzeit jährlich 700.000 Euro ein. Mittel der Energieversorger sind bislang nicht geflossen. Sie werden nach Abschluss eines wasserrechtlichen Genehmigungsverfahrens erwartet. Die Stadt Salzgitter ist neben Bund und dem Land Niedersachsen Mitgesellschafterin der Stiftung.

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