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Salzgitter

Eine Region wächst zusammen

Oberbürgermeister Frank Klingebiel begrüßte rund 300 Gäste der jährlichen Metropolversammlung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg in Salzgitter. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der E-Mobilität und die Gesundheitswirtschaft.

Sprachen über das Zusammenwachsen der Metropolregion (von links): Stefan Schostok, Vorsitzender Aufsichtsrat Metropolregion und Oberbürgermeister von Hannover; Frank Klingebiel, Oberbürgermeister von Salzgitter, und Ulrich Markurth, Oberbürgermeister von Braunschweig. (Foto: Stadt Salzgitter)

Das Motto der Versammlung „Zusammenwachsen“ beruhe nach Aussage des Oberbürgermeisters auf Offenheit, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Vertrauen. „Nur dann, wenn diese Werte in der Metropolregion gelebt werden, wird unsere Institution auch erfolgreich sein“, sagte Frank Klingebiel. Zusammenwachsen möchte auch die Region Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, die ein wichtiger Bestandteil der Metropolregion seien. Mit der Allianz für die Region und Bona SZ gebe es verschiedene Akzente, durch die die drei Städte enger verbunden seien. Das Zusammenwachsen könne aber nicht verordnet werden, sondern entstehe durch Kooperationen und gemeinsamen Handlungen.

Das betonte auch sein Vorredner Stefan Schostok, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Metropolregion und Oberbürgermeister von Hannover. „Wir wollen mehr gemeinsam machen“, betonte Schostok. Die Mitglieder der Metropolregion verstehen sich als Partner und stellen sich stark auf, um zusammen zu wachsen. Das sei gerade in Zeiten des demografischen Wandels und der Flüchtlingsströme wichtig. Daran knüpfte auch Oberbürgermeister Frank Klingebiel an, der sich für das ehrenamtliche Engagement bei den Menschen in den Städten und Gemeinden bedankte und gleichzeitig von Bund und Land größere Unterstützung forderte.

Zusammenwachsen sei bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise ebenso wichtig wie bei der Metropolregion. Aufgabe der Metropolregion sei es, die Städte und Landkreise der Metropolregion international sichtbar zu machen. Die Metropolregion, so Stefan Schostok, sei eine der führenden Regionen Europas im Bereich der Elektromobilität. Diese Erfahrungen sollen ausgebaut und weitergeben werden.

Die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hatte seitens der Landesregierung die Erwartung einer Verstärkung des internationalen Engagements der Metropolregion geäußert. Dies fand auch die Unterstützung des Braunschweiger Oberbürgermeisters Ulrich Markurth, der turnusgemäß im Oktober 2015 den Vorsitz des Aufsichtsrates der Metropolregion GmbH übernehmen wird. Eine Podiumsrunde beschäftigte sich mit den Zielen, die die Metropolregion im Bereich der Gesundheitswirtschaft erreichen will.

Innerhalb der Metropolversammlung fanden zwei Fachforen statt, die sich mit den Gründungsmotiven von Metropolregionen und Elektromobilität beschäftigen. Im Forum „Metropolregionen elektrisieren“ wurde verdeutlicht, dass auch nach Auslaufen der Projekte des Schaufensters Elektromobilität die Metropolregion sich für mehr Elektrofahrzeuge und zukunftsfähige Verkehrskonzepte engagieren werde. Der Osteroder Bürgermeister Klaus Becker lud zur nächsten Metropolversammlung für den 30. September 2016 nach Osterode ein.

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