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Salzgitter

Gedenk-Stelen werden enthüllt

Ende des Zweiten Weltkrieges besetzten alliierte Truppen das Hüttenwerk in Salzgitter und legten das Unternehmen still. Viele der dort zwangsweise Beschäftigten kehrten in ihre Heimat zurück.

Historische Aufnahme von den damaligen Protesten.

Dafür kamen etwa 30.000 Flüchtlinge und Vertriebene in die junge Stadt. Für sie fehlten vor allem Arbeitsplätze.

Als die britische Besatzung die Demontage des Werkes beschloss, entstand 1949 ein Bündnis aus Belegschaft, Betriebsrat, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und Bevölkerung, das gegen den Abbau Widerstand leistete. Im Sommer 1951 kam es dann aufgrund des Protestes zur Einstellung der Demontage des Hüttenwerkes.

Die spontane Handlung der Salzgitteraner Arbeiter und Bürger ist der Beginn der Einstellung der Demontage in Deutschland überhaupt.

Um an die Menschen zu erinnern, die sich damals für den Erhalt des Stahlwerkes eingesetzt haben, wird am Mittwoch, 20. Mai, ab 14 Uhr im Rahmen einer feierlichen Gedenkveranstaltung ein Denkmal in Form von zwei Brammen vor dem Rathaus der Stadt Salzgitter enthüllt.

Die beiden 5,5 und 6 Tonnen schweren Stahl-Brammen sind einen Meter breit und drei, beziehungsweise 2,8 Meter, hoch. Den Entwurf für das  jetzt entstandene Werk lieferte der Salzgitteraner Künstler Helmut Lingstädt.

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  • Stadt Salzgitter

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