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Salzgitter

"Konrad stoppen statt erweitern"

Mehrere Hundert Menschen protestierten am Abend des 5. Dezember in Salzgitter-Bleckenstedt mit einem Fackelumzug gegen die Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad.

Foto: AG Schacht Konrad

An der Spitze des Protestzuges: Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Björn Harmening (IG Metall), Ulrich Löhr (Landvolk Braunschweiger Land) und Maria Dima vom Jugendparlament. Sie sprachen auch bei der anschließenden Kundgebung.

Die Bundesregierung hat aktuell zugegeben, „dass doppelt so viel Atommüll eingelagert werden müsse“. Außerdem sollen auch noch Abfälle aus der Asse nach Konrad umgelagert werden.

„Der Widerstand der Menschen in der Region werde niemals enden“, versprach Klingebiel und richtete sich damit direkt an die Bundesregierung. Die Verantwortlichen in Berlin müssten zur Vernunft kommen und Konrad insgesamt in Frage stellen. „Denn Konrad wurde mit einer veralteten Technik als Atommüllendlager erkundet“, betonte hierzu Löhr.

Bereits Ende November haben der Rat und der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter einstimmig eine Resolution beschlossen, mit der gegen dieses ungeheuerliche Vorgehen aus Berlin protestiert wird.

So wird in der Resolution auch ausgeführt, dass nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik Schacht Konrad von vornherein als Lagerstätte für Atommüll ausscheiden würde, da Konrad (ein ehemaliges Gewinnungsbergwerk) in einer wasserführenden Schicht liege und nicht-rückholbar konzipiert sei.

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