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Salzgitter

Vom Hafen Beddingen über den Stichkanal Salzgitter nach New York

Bereits im Jahr 2012 hat das Bundesverkehrsministerium bekanntgegeben, den Salzgitter-Stichkanal auszubauen.

Stichkanal Salzgitter.

Nun soll dem Ausbau nach Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der Ausgabe 3/2014 des Magazins „Stil“ der Salzgitter AG „höchste Priorität zukommen und zügig beginnen“. An den Kosten beteiligen sich der Bund (zwei Drittel) sowie das Land Niedersachsen und die Stadt Hamburg (ein Drittel).

Mit den Geldern werden die Westschleuse bei Salzgitter-Üfingen und Wedtlenstedt modernisiert. Ebenso soll der 18 Kilometer lange Kanal verbreitert werden, mit dem Ziel, dass dann moderne Großschiffe diesen passieren können.

Der Stichkanal nach Salzgitter entstand als Verbindungskanal zum Mittellandkanal in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Seit seiner Inbetriebnahme am 2. Dezember 1940 verbindet er die Region Salzgitter und den Nordharz mit dem Mittellandkanal, und damit mit dem deutschen und europäischen Binnenwasserstraßennetz.

Schleuse bei Üfingen.

„Fünf Schleusen bis New York“ steht in dem Salzgitter-AG-Magazin, wenn es um die verkehrsgünstige Lage des Binnenhafens in Salzgitter-Beddingen geht, der zudem der umschlagsstärkste Norddeutschland ist. Wasserseitig können ihn derzeit Großmotorgüterschiffe mit maximal 110 Meter Länge, 11,45 Meter Breite bei einem Tiefgang von 2,50 Meter sowie Schubverbände mit einer Länge von bis zu 185 Meter anlaufen.

Über das Streckennetz der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) ist der Hafen sowohl mit den Produktionsstandorten der Salzgitter AG in Salzgitter als auch mit dem überregionalen Streckennetz der Deutschen Bundesbahn verbunden. Straßenseitig erfolgt die Anbindung an die nahe gelegene Bundesautobahn A 39 in rund zwei Kilometer Entfernung.

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