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Salzgitter

Kultur aktiv gestalten

Kulturkonferenzen, Onlinebefragung, Diskussionen sowie vieles andere mehr: Für den Kulturentwicklungsplan der Stadt Salzgitter startete Kulturdezernent Eric Neiseke mit seinem Team einen vielfältigen Beteiligungsprozess.

Ziel des Kulturentwicklungsplans

Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten wurden auf verschiedenen Veranstaltungen ebenso befragt wie Expertinnen und Experten aus Kultur, Vereinen und Veranstaltungsmanagement. In lebhaften Diskussionen lieferten die Kulturinteressierten und Kulturschaffenden viele Ideen, wie die Kulturlandschaft weiter gestaltet werden kann.

Insbesondere wurde der Wunsch nach zielgruppengerechteren Veranstaltungen als auch die Förderung der bereits vorhandenen Ressourcen geäußert. Das umfangreiche Kulturangebot wurde so positiv hervorgehoben wie der Wunsch, einen Raum der Kulturen zu schaffen, in dem Menschen unterschiedlichen Alters und Nationalitäten zusammenkommen. Ebenso wichtig waren den Teilnehmenden die Rahmenbedingungen für die Kulturschaffenden.

 

In den verschiedenen Beteiligungen wurden viele Ideen geäußert.

Der Kulturentwicklungsplan als Handlungsrahmen

Zirka 1.600 Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner brachten ihre Wünsche ein, die sie an die Kulturszene haben, steuerten konkrete Beispiele bei, zeigten Schwachstellen auf und gaben wertvolle Anregungen. Koordiniert wurde der Prozess von der Agentur „just be“ gemeinsam mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter.

Eines von vielen Ergebnissen der Beteiligung ist der Vorschlag, ein Kulturbüro einzurichten. Die Idee: Durch das Büro soll eine bessere Vernetzung der Kulturschaffenden ermöglicht, der Wirkungsgrad kultureller Aktivitäten erhöht, die Identifikation der Bürger/innen mit der Stadt gefestigt und bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden.

Deutlich wurde auch, dass es gerade für Jugendliche in Salzgitter nur wenige kulturelle Angebote gibt. So wurde von den Befragten zum Beispiel die Idee eines Metal-Festivals eingebracht. Das Besondere sei hier gewesen, betonte Frank Klingebiel, dass dieser Wunsch nicht nur von der jüngeren Generation gekommen sei.

Stadtrat Neiseke hob hervor, dass der Kulturentwicklungsplan eine Handlungsempfehlung für die nächsten zehn Jahre sei, die regelmäßig überprüft und aktualisiert werde.

Die Idee sei, dafür einen Beirat zu gründen, der einmal im Jahr tage und der Verwaltung beratend zur Seite stehe. Als Mitglieder werden kulturpolitische Sprecher/innen der Fraktionen, die Gleichstellungsbeauftragte, der Behindertenbeirat, ein Mitglied des Jugendparlamentes, ein/e Integrationslotse/in, institutionelle Kulturträger sowie Ehrenamtliche und andere Interessenvertreter/innen vorgeschlagen.

(Stand: 27.11.2019)

Kontakt:

Fachdienst Kultur
Stadt Salzgitter

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